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Sonostat® touch

 

Das Ultraschalltherapie-Gerät für gehobene Ansprüche.

 

 

 

 

 

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Sonostat® 133

 

Das klassische kompakte Ultraschalltherapie-Gerät.

 

 

 

 

 

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Ultraschalltherapie

 

Das Ultraschall-Therapiegerät erzeugt mit Hilfe der beiden Hauptkomponenten Generator und Behandlungskopf die Ultraschallwellen. Der Ultraschall ist durch seine mechanische, thermische, chemische und biologische Wirkung erfolgreich einzusetzen bei: entzündlichen, rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates traumatischen Affektionen wie Kontusionen, Distorsionen, Kontrakturen entzündlichen Erkrankungen der peripheren Nerven wie Neuritis oder Neuralgien und peripheren Kreislauferkrankungen.

 

 

Einführung

 

Man unterscheidet drei Wirkungen des Ultraschalls:

  • a) Mechanische Effekte (primäre Wirkung)
    Durch den Ultraschall erfahren die Masseteilchen im beschallten Gewebe eine Schwingung und eine Beschleunigung (= hochfrequente Vibrationsmassage).
  • b) Thermische Effekte (primäre Wirkung)
    Im Umfeld des beschallten Gewebes erhöht sich lokal die jeweilige Temperatur. Energieverlauf und Temperatur im behandelten Gewebe wird von Absorption und Reflexion des Ultraschalls bestimmt und ist dadurch stark gewebespezifisch.
  • c) Piezoelektrische Wirkung (primäre Wirkung)
    Unter wechselndem mechanischem Druck werden insbesondere in Knochen elektrische Potentiale induziert, die zu einer Zellaktivitätssteigerung führen.
  • Zusätzlich: Biologische Effekte (sekundäre Wirkung)
    Bedingt durch thermische und mechanische Effekte werden biologische Wirkungen, wie z.B. eine bessere Membrandurchlässigkeit, Gefäßerweiterungen mit daraus resultierender Schmerzlinderung erzielt.

 

Die Dauer einer Behandlung ist zum einen abhängig von der Größe der zu beschallenden Körperfläche und der Größe des Behandlungskopfes, zum anderen jedoch auch vom Stadium der Erkrankung. Als Behandlungsdauer genügt gewöhnlich zur Beschallung eines Feldes mittlerer Größe eine Zeit von 5 Minuten. Nur bei Erkrankungen, die von Veränderungen der Gewebestruktur begleitet sind, wie z.B. Sklerodermie, Arthrosen, erweist sich eine Verlängerung der Beschallungsdauer auf ca. 10 Minuten je Feld häufig als vorteilhaft. Langgestreckte Behandlungszonen wie z.B. Nervenverläufe (Ischias), werden zweckmäßigerweise in mehrere Felder unterteilt, die man nacheinander je 5 bzw. 10 Minuten lang beschallt.

 

Für die Wahl der Intensität gilt allgemein die Regel: Je akuter der Prozess umso geringer, je chronischer umso größer die anzuwendende Intensität. Zu Beginn der Behandlung empfiehlt sich eine gewisse Vorsicht in der Dosierung, die auch besonders bei Beschallung am Körperstamm mit Rücksicht auf in der Nähe liegende empfindliche Organe anzuraten ist. Die obere Grenze der zulässigen Intensität wird im Allgemeinen durch das Auftreten des Periostschmerzes gegeben sein, sofern beim Patienten keine Sensibilitätsstörung vorliegt. Als therapeutisch zweckmäßig kann eine Behandlung mit der Intensität angesehen werden, die bei normal empfindlichen Patienten ein eben spürbares Wärmegefühl erzeugt. Eine Unterdosierung birgt die Gefahr der Wirkungslosigkeit und damit erfolgloser Bemühungen in sich.

 

Die Anzahl der notwendigen Beschallungen, die man je nach Gegebenheiten täglich oder jeden zweiten Tag durchführt, richtet sich nach dem jeweiligen Behandlungserfolg; gewöhnlich sollen nach Abklingen der Beschwerden noch eine oder zwei weitere Behandlungen folgen. Im allgemeine reichen insgesamt 10 bis 15 Behandlungen aus. Bei nur langsam zunehmender Besserung wird die Therapie bis zu einem befriedigenden Ergebnis fortgesetzt. Auch bei scheinbarer Verschlechterung empfiehlt es sich, die Behandlung nicht vor der dritten oder vierten Sitzung abzubrechen. Bei einer anhaltenden Verschlechterung ist die Überprüfung der Diagnose ratsam (z.B.: Bandscheibenvorfall bei Ischias, Foci). Strukturverändernde Prozesse erweisen sich oft bei einer Verlängerung der Behandlung auf bis zu 40 Behandlungen doch noch als günstig beeinflussbar.

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